Kirsten Meyer

2002 gestartet, heute im Produktmanagement für UV

Wie bin ich zu Xylem gekommen? Mein damaliger Freund, jetzt Mann, hat an der FH Höxter studiert. Höxter ist ja gar nicht so weit weg von hier. Hier hat er die Stellenausschreibung gesehen. Nach einem ersten Telefonat habe ich dann meine Bewerbung geschickt – und wurde fast schon telefonisch eingestellt (lacht). Zwei Wochen später hatte ich den Vertrag. Die spontane Entscheidung habe ich nie bereut, und es ist auch viel passiert.

Die umweltfreundliche Technologie unserer Produkte war auch einer der Gründe, warum ich hier angefangen habe. In meinem vorherigen Job war ich damit nicht sehr zufrieden - der gute Aspekt hat mir gefehlt. Das war ein ausschlaggebender Punkt für meinen Start hier bei Xylem.

Am Anfang war die Vertriebsmannschaft damals deutlich größer als heute, Amerika war komplett eigenständig. Was ich bis heute toll finde, ist, dass so viele junge Leute dabei sind, und wir so viel Entscheidungsspielraum haben. Das fand ich von Anfang an super. Die Chancen, die schon junge Mitarbeiter haben, und dazu eine Menge Entscheidungsspielraum - das ist auf jeden Fall ein toller Aspekt.

In inhabergeführten Unternehmen sind natürlich die Entscheidungswege kürzer – das war 2002 sicher so. Auf der anderen Seite bietet die internationale Unternehmensstruktur natürlich auch Vorteile des gegenseitigen Lernens.

Ich bin damals im Vertrieb als Area Sales Manager für Asien gestartet. Kurz danach wurde das Produktmanagement eingeführt, wo ich auch heute tätig bin. Bis heute habe ich ja nicht nur gearbeitet, sondern auch drei Kinder bekommen und war im Mutterschutz - immer unterschiedliche Zeiten, mal 18 Monate, mal neun. Das ging bei Xylem recht flexibel. 

Wenn ich Produkte der Marke beschreibe, dann sage ich: Es sind Anlagen für chemikalienfreie Wasserdesinfektion, also UV- und Ozonanlagen, die zur Wasserdesinfektion verwendet werden. Und das erregt meistens schon Interesse, sodass ich etwas weiter ausholen muss, um weitere Details zu erklären. Manchmal rede ich nur von Wedeco, und für manche ist das ein Begriff, weil Wedeco ja früher im TecDAX notiert war – als einer der Shooting Stars.

Ein verantwortungsvoller Fulltimejob und drei Kinder sind schon ein Balanceakt. Es ist immer eine Herausforderung, beides zu managen. Auf der anderen Seite würde ich auch nicht gerne ganz zu Hause sein und bin daher froh über den Spielraum, den ich habe. Ungeachtet der familiären Situation finde ich meine Position hier toll, aufregend und ich habe Spaß an der Arbeit.

Bisher hat sich das Unternehmen mir gegenüber schon flexibel gezeigt – entsprechende Rahmenbedingungen wie Homeoffice wurden ermöglicht. Mein Mann und ich haben uns auch zwischendurch abgewechselt – ich habe Vollzeit gearbeitet, er war zu Hause. Ideal für mich wäre, wenn beide Teilzeit arbeiten könnten – zumindest solange die Kinder noch jung sind.