Kai Suckow

Gestartet 2002, heute Programmierer im Bereich Ozonanlagen

Ich bin bei Xylem als Azubi gestartet – Energieelektroniker Fachrichtung Anlagentechnik – und habe diese Ausbildung Anfang 2006 erfolgreich beendet. Seitdem habe ich in der Produktion gearbeitet bis Oktober 2011. Da bin ich dann gewechselt in die Projektabwicklung, und nun bin ich als Programmierer im Bereich Ozonanlagen tätig.

Meine Arbeit ist aufregend, macht mir Spaß, man hat viel mit Kunden zu tun, man erlebt viel Neues. Du musst dich immer auf neue Situationen einstellen, dich neu reindenken in die Anlagen - es ist abwechslungsreich und daher auch anspruchsvoll. Beispielsweise reise ich bald mit meinem Teamleiter nach Bahrain, da haben wir vier große Anlagen stehen.

Meine Lieblingsprojekte sind alle die, an denen ich mitgearbeitet habe oder die ich getestet habe. Klar ist man stolz darauf, wenn man an großen Projekten mitgewirkt hat. Auch schon vor meiner Zeit in der Projektabwicklung war ich im Testraum in der Produktion und da habe ich die Anlagen auf Herz und Nieren getestet. Ich war also schon mal Betreiber der Anlage oder der erste Betreiber der Anlage.

Unsere Produkte sind sehr gut und werden auch ständig weiterentwickelt. Auf jeden Fall kann ich mir vorstellen, dass ich mit Xylem und Xylem mit mir eine Zukunft hat. Wenn das im Großen und Ganzen so weiter läuft, wie bisher, warum nicht?

Klar, das Arbeitsumfeld und die Arbeitssicherheit sind wichtige Punkte, die für mich auch zählen – Sauberkeit, Ordnung, Beschilderung, Beleuchtung, Ohrenschützer – Qualitätsrichtlinien und Normen werden eingehalten und natürlich regelmäßig Audits durchgeführt.

Gut ist auf jeden Fall auch das Betriebsklima untereinander, Hilfsbereitschaft ist immer vorhanden und du kriegst von jedem immer Hilfestellung – auch wenn die Zeit knapp ist. Es ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen. Ich habe zu vielen Kollegen auch privat einen guten Kontakt.

Wir sind auf jeden Fall kämpferisch, wir geben nie auf. Wenn es mal knapp wird, werden alle Mann herangezogen und wir ziehen alle an einem Strang. Dieses Wir-Gefühl ist sehr ausgeprägt und man kann sich auf die anderen Kollegen sehr verlassen.

Für das Bewerbungsgespräch rate ich allen Schülern: Einfach so sein, wie man ist, und nichts vorspielen. Ich glaube, die erste Einschätzung ist natürlich wichtig. Bei uns kann man sich locker von der persönlichen Seite zeigen, man muss nicht gleich Einstellungstests gut bestehen, und dieses Agieren auf der Beziehungsebene ist meines Erachtens sehr angenehm. Auch Leute, die schulisch nicht unbedingt die Besten sind, können bei praktischen Aufgaben überzeugen und somit handwerkliches Geschick beweisen. Natürlich spielen auch die Noten eine Rolle später in der Berufsschule. Aber hier gibt es auch Chancen für Bewerber, die praktisch überzeugen.

Mein Highlight während meiner gesamten Zeit im Unternehmen war auf jeden Fall meine bestandene Prüfung – erst einmal zum Gesellen, aber auch die ganze Ausbildung an sich. Es war sehr persönlich und unkompliziert. Vor allem in der Produktion war ich sozusagen der Vorreiter mit meinem Kollegen. Wir waren die Ersten und mussten uns damals noch die Aufgaben für die Prüfungsvorbereitung selbst besorgen.

Heute ist das alles besser geregelt. Unsere Kooperation mit E.ON im Ausbildungsbereich gefällt mir persönlich gut. In der großen Ausbildungswerkstatt von E.ON finden die Prüfungsvorbereitungen der Azubis statt. Das ist wichtig für die Ausbildung – der Austausch mit anderen und auch mal über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen. Und die Azubis von E.ON lernen bei uns viel kennen, was sie bisher nicht kannten. Bei der Ausbildung hat sich viel getan seit meiner Zeit.