Juliane Schneider

seit 2010 Auszubildende als Industriekauffrau

Ich habe mich auf eine Anzeige beworben und das Einstellungsgespräch hat mir gut gefallen. Es war ausführlich und sehr zugewandt. Im Anschluss an das Gespräch bekam ich die Möglichkeit, ein einwöchiges Praktikum zu machen, um den Betrieb kennenzulernen. Besonders die Freundlichkeit und der gegenseitige Respekt haben mich beeindruckt. Anschließend bekam ich die Zusage für den Ausbildungsplatz - das hat mich natürlich sehr gefreut.

Die Ausbildung hat wirklich gehalten, was das Vorstellungsgespräch versprochen hat. Man wird sehr gut auf die Prüfung vorbereitet! Nach jedem Abteilungsdurchlauf erstellt man eine Präsentation mit dem Gelernten und stellt sie vor. Der Durchlauf beinhaltet alle kaufmännischen Abteilungen, aber auch die Produktion, um die Produkte kennenzulernen. Man ist z. B. in der Buchhaltung, im Qualitätsmanagement, in der kaufmännischen Auftragsabwicklung, im Vertrieb und Marketing, im Einkauf, im Lager und im After-Sales-Bereich. Auch Besuche von Messen und Besichtigungen von Anlagen sind im Ausbildungsplan enthalten.

Die Einarbeitung und die Ausbildungsqualität sind wirklich sehr gut. Ich kann real mitarbeiten und das ist eine gute Vorbereitung aufs Berufsleben. Was mir auch gut gefällt, ist die internationale Ausrichtung. So kann ich meine Englischkenntnisse verbessern, da der meiste Schriftverkehr und auch Telefonate auf Englisch geführt werden. Außerdem ist das Klima wirklich angenehm und die Kollegen sind sehr nett.

Xylem ist ein spannendes Unternehmen! Überhaupt ist die Branche, in welcher der Konzern tätig ist, sehr interessant. Die Bedeutung des Themas Wasser nimmt immer mehr zu. Mir ist es wichtig, was der Betrieb herstellt – beispielsweise hätte ich auch in einer Modefirma anfangen können, aber das hat mich nicht so interessiert. Hier sehe ich viel Neues und kann sehr viel lernen.

Die Aufgaben sind anspruchsvoll und sehr interessant. Das eigenständige Arbeiten wird gefördert. Es gibt auch viel Projektarbeit zu ganz unterschiedlichen Themen. Ich habe hier richtig Lust auf „Industrie“ bekommen und könnte mir durchaus vorstellen, nach meiner Ausbildung z. B. Wirtschaftsingenieurwesen zu studieren.

Ein Höhepunkt war die IFAT Messe in München. Es war natürlich auch sehr anstrengend, aber in erster Linie toll, die Kollegen aus aller Welt kennenzulernen und mit ihnen zusammenzuarbeiten. Ein anderer Punkt waren immer wieder die eigenen Projekte. Beispielsweise hatten wir beim Girls' Day freie Hand und auch ein eigenes Budget.

Die Kommunikation zwischen den Abteilungen könnte noch besser sein, aber hier gibt es bereits schon einige Verbesserungsprozesse.

Mein Tipp für Bewerber: Eine gute Schulausbildung und die Noten sind schon wichtig - und natürlich auch eine akkurate Bewerbungsmappe. Ein Praktikum kann ich allen nur empfehlen, um zu schauen, ob der Betrieb zu einem passt und ob man in dem Bereich auch wirklich arbeiten möchte.